Beim Einkaufen muss sich der Kunde heutzutage höchsten moralischen Anforderungen stellen. Dabei geht es nicht selten um weniger als die Rettung dieser unser Welt. Gerade wieder beim Toom. Beim Kauf von Eiern (10er Pack) erntet der Schreiber böse Blicke von der Mitkäuferin. Ja, ich gebe es zu, ich habe “nur” Eier aus Bodenhaltung gekauft, Bio-Eier sind mir egal! Denn ich hab’s probiert!! Die schmecken nicht besser, die Bio-Eier. Und die Welt retten sie auch nicht!!! Und ich bin auch kein Tierschützer!
Die Mitkäuferin schüttelt den Kopf und kann es nicht fassen, wie ich sehenden Auges die Welt ins Verderben stürze. Mir ist die Lust auf ein Omelette heut abend vergangen.
Und ich frage mich: Ist der Bioladen im 10 km entfernten Städtchen mit Produkten aus China, Chile und Ghana nachhaltiger als der Laden um die Ecke mit Produkten aus der Region und vielleicht guten Arbeitsbedingungen, energiesparenden Kühlmöbeln etc.?
In der öffentlichen Meinung wird die Bewertung der Qualität von Lebensmitteln, der Qualität von Supermärkten oder das Image eines Unternehmens aber leider nicht durch klar nachvollziehbare Fakten bestimmt. Der Biomarkt samt Bio-Läden und Bio-Produkten wird von Betreibern und Herstellern nach wie vor idealisiert. Hier wird “das Bessere” getan, es besteht ein moralischer Vorsprung gegenüber konventionellen Angeboten. Weil der Bio-Anbieter und der Bio-Hersteller mit seiner Methode, Geld zu verdienen, auch noch die Welt rettet, beansprucht die Branche quasi Generalabsolution. Und das tut selbstverständlich auch der Bio-Käufer, er fühlt sich gegenüber dem Normalkäufer moralisch wertvoller.
Ist er das? Geht es vielleicht auch eine Nummer kleiner?
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Mrz 3rd, 2010
by csteinheuer.
Wo man hinblickt, Werbung. Ich finde das generell nicht schlimm. Dumm nur, wenn aus Werbung Anti-Werbung wird….. Heute Morgen tuckerte ich auf dem Weg ins Büro mit meinem Auto hinter einem REWE-Lkw (KO-RW …) her. Mein Blick fällt auf die auffällige rote Werbung, und ich lese: “Folgen Sie mir zum REWE-Frischefestival 2009!” Folgen musste ich dem Lkw noch eine ganze Weile, bis ich ihn endlich überholen konnte. Nur im Jahr 2009 bin ich definitiv nicht angekommen.
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Das Geld kommt von der Bank – jedenfalls wenn man vorher welches verdient. Nur ran kommen, kann anstrengend sein. Und schlimmstenfalls wird der Kunde dafür auch noch bestraft. Wer bei Bank x sein Konto hat und am Automaten von Bank y Geld abhebt, zahlt eine Strafgebühr, die zum Teil recht happig ausfällt.
Den meist lästigen Gang zur Bank beziehungsweise zum Bankautomaten werde ich mir aber demnäcsht immer öfter aufsparen. Beim Einkaufen lässt sich das doch prima regeln. Bei der Rewe beispielsweise kann ich einfach per EC-/Giro-Karte an der Kasse Geld abheben. Allerdings muss ich schon für 20 Euro einkaufen, Dafür brauch ich dann aber bis zu 200 Euro keine Extra- Gebühren zahlen. Das geht auch beim Penny.
Natürlich ist das nicht mehr neu und auch keine Bankleistung. Im Prinzip wird ja nur so getan, als hätte ich teurer eingekauft als tatsächlich und dann wird der Differenzbetrag ausbezahlt. Trotzdem ist es eine Super-Idee. Und in Zeiten wo Bankgebühren steigen und langsam unangenehm werden, wird das Angebot umso attraktiver.
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Dass gerade der Lebensmitteleinzelhandel recht erfinderisch ist in der Zusammenstellung seines Sortiments, ist bekannt. Gerade der Nonfood-Sektor bietet da ja ein unerschöpfliches Potenzial. Beim heutigen Einkauf im Real wurde mir klar, dass sich jetzt auch der Sanitätshandel warm anziehen muss. Continue reading →
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Ich bin sicher einer der größten Käseliebhaber im Lande, aber das hat mich doch verschreckt: Lidl ruft “Reinhardshof, Harzer Käse” und “Reinhardshof, Bauernhandkäse mit Edelschimmel” (Foto: Lidl) zurück, weil die mit Listerien verseucht sein könnten. Listerien sind Erreger, die besonders bei Kranken, Schwangeren oder Neugeborenen schwere und in manchen Fällen lebensgefährliche Infektionen auslösen. Continue reading →
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