Das derzeitig geringe Interesse der Politik an der Ampelkennzeichnung stellt die sogenannten NGO’s, (Non-government organisations) vor ein Problem: Wie halte ich das Thema heiß? Dass die Regierungen in Euro-Land demnächst umdenken und eine Ampelkennzeichnung auch gegen deutsches Votum durchsetzen, ist unwahrscheinlich. Aber natürlich, im Geschachere um Kompromisse ist natürlich auch das möglich.
Leitlinie für die Kennzeichnung muss der Anspruch der Konsumenten sein, auf verständliche Weise über die Inhaltsstoffe eines Lebensmittels oder der Komponenten eines Menues informiert zu werden. Eine rote Ampel signalisiert „Stopp“ und wertet ein Lebensmittel ab. Die Angabe des Anteils an der Tagesdosis ist eine weitere Möglichkeit der Information, die zumindest nicht diskriminiert. Die Vernebelungstaktik einiger Hersteller mit einem Füllhorn von Detailinformationen auf den Packungen ist dabei allerdings wenig hilfreich.


