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Harte Einschnitte für Karstadt

Sechs Häuser der ums Überleben kämpfenden Warenhauskette schließen: Es handelt sich um die Häuser in Hamburg, München und Dortmund sowie drei Fachmärkte in Berlin, Braunschweig und Stuttgart, die schon Anfang 2010 schließen. 400 Mitarbeiter sind betroffen. Zur Zeit hat der Konzern 26 500 Mitarbeiter. Das ist allerdings noch nicht das Ende. Weitere elf Warenhäuser von den 126 Standorten könnten noch dicht machen.. Die Gläubiger billigten einen späteren Verkauf des Unternehmens an einen Investor mit großer Mehrheit. Derzeit gibt es aber noch keine konkreter Interessenten, die genannt werden können. Dem Verkauf einzelner Häuser oder auch einer Gruppe von Häusern erteilte Insolvenzverwalter Görg eine Absage. Das Metro-Angebot zur Übernahme von 60 Häusern wird bisher nicht ernsthaft diskutiert. Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Margret Mönig-Raane hält die Sanierung von Karstadt über das von Görg vorgeschlagene Insolvenz-Planverfahren für machbar. Während also für Karsdt noch gewisse Hoffnung besteht, kommen die Quelle-Gläubiger in Essen zusammen, um das Aus für den insolventen Versandhändler zu besiegeln. Trotz intensiver Suche habe sich kein Investor gefunden, so dass die Liquidation schließlich «unvermeidlich» gewesen sei, heißt es in einem Redemanuskript von Insolvenzverwalter Görg. Von 30 Interessenten hätten vier ein unverbindliches Angebot abgegeben. Zu einem Vertragsabschluss sei jedoch schließlich niemand bereit gewesen. Am Montag hatten die Arcandor-Gläubiger bereits die Abwicklung der Dachgesellschaft beschlossen.

Interessant: http://nachrichten.rp-online.de/article/wirtschaft/Karstadt-soll-weiterleben/58040

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