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Preisabsprachen?

Stablogo.gif 122 × 70 PixelAlles wird ja immer billiger. Immer, wenn ich am Wochenende die manchmal schrecklichen Werbezettel des deutschen Lebensmittelhandels nicht nur aus beruflichem Interesse studiere, ist klar: Es geht offensichtlich  immer noch billiger. Jedenfalls entsteht dieser Eindruck.

Und jetzt das:

Das Bundeskartellamt äußert den Verdacht, dass sich Markenartikelhersteller mit Einzelhandelsunternehmen bei den Produkten Süßwaren, Kaffee und Tiernahrung über die Endverbraucherpreise abgestimmt hätten. Dies habe offenbar vor allem Preisuntergrenzen betroffen.

Deshalb wurden wegen des Verdachts illegaler Preisabsprachen die Geschäftsräume fast aller großen Handelsketten in Deutschland durchsucht. Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels, des Drogeriewaren- und des Tierbedarfshandels sowie Hersteller von Markenartikeln im Konsumgütersegment erhielten Besuch von Beamten der Behörde. Die Aktion erstreckte sich nach Angaben des Bundeskartellamts auf 15 Unternehmen, davon elf Handelsunternehmen.

Betroffen waren etwa Edeka, Lidl, Metro, Rewe und die Drogeriekette Rossmann. Was bedeutet das? Der Verbraucher wird betrogen? Den Akteuren steht das Wasser bis zum Hals, so dass sie zu illegalen Mitteln greifen? Absprachen werden als Kavaliersdelikt gesehen? Die Preise in Deutschland sind – obwohl im internationalen Vergleich eher niedrig – immer noch zu hoch?

Dannn wäre ja weiter Luft nach unten. Ich weiß allerdings gar nicht, ob ich mich als Käufer darüber freuen soll.

One Comment

  1. Frau K. sagt:

    Nimmt denn das alles nie ein Ende? Tchibo, Melitta und Dallmayr mussten doch bereits Bußgelder in Millionenhöhe zahlen (siehe auch hier: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,668389,00.html). Allerdings ging es hier um Preiserhöhungen. Nun geht es um Niedrigpreise. Ich als Verbraucherin bin in erster Linie verwirrt – und das nicht nur durch die Preise!

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