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	<title>lebensmittel praxis blog &#187; Handel</title>
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	<description>Täglich Neues im Lebensmitteleinzelhandel</description>
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		<title>Frosch-Erfahrung und UNO-Insekten-Kampagne: Uh No!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 08:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>csteinheuer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Essen ist Kopfsache. Wenn ich weiß, auf meinem Teller liegt ein Froschschenkel, würde ich ihn nicht essen, ganz ehrlich. Als mich neulich ein Küchen-Chef böse reingelegt hat &#8211; das Schenkelchen war nett ummantelt mit einem  Kräuterbackteig  &#8211; und ein Gruß aus der Küche, tja da war es verspeist, bevor ich wusste, was es war, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Essen ist Kopfsache. Wenn ich weiß, auf meinem Teller liegt ein Froschschenkel, würde ich ihn nicht essen, ganz ehrlich. Als mich neulich ein Küchen-Chef böse reingelegt hat &#8211; das Schenkelchen war nett ummantelt mit einem  Kräuterbackteig  &#8211; und ein Gruß aus der Küche, tja da war es verspeist, bevor ich wusste, was es war, denn die Info kam bewusst erst mit dem nächsten Gang. Geschmeckt hat es sogar  &#8211; von der Konsistenz ähnlich wie Geflügel.  Mein Kollege im Büro hat sich später schlappgelacht, und gleich thematisiert, wer sich denn bei uns in der Redaktion um &#8220;Frösche&#8221; kümmert. Da saßen wir dann in der Mittagspause  grinsend: Fleisch (also ich, wohl kaum), Fisch (Dieter Druck, aber genauso wenig). Frösche und ihre Einzelteile sind in Deutschland ein Nischenprodukt. Wo werden die Tiere eigentlich gezüchtet, die in Restaurants serviert werden? Wieviele und welche Produkte gibt es im LEH? Nur TK? Bei Delhaize in Belgien oder bei uns im KaDeWe doch wohl auch frisch, oder? Naja, der einzige Frosch, den ich mir freiwillig aussuchen würde, ist der Laubfrosch, allerdings jener, der ab 1929 bei Opel gebaut wurde. </p>
<p>Meine Frosch-Erfahrung fand ich schon schlimm genug, prompt lese ich, dass die UNO bzw. deren Unterorganisation FAO, der Menschheit die Insekten schmackhaft machen möchte &#8211; in einer groß angelegten Kampagne ( nachzulesen im National Geographic Deutschland, September-Ausgabe (seit 20. August im Handel). Statt Steaks sollen  Grillen gegrillt werden. Und Grashüpfer haben ebenso viel Eiweiß wie ein Stück Fleisch, ihre Zucht ist viel billiger als die von Rindern oder Schweinen und beansprucht weniger Land. Das stimmt ohne Zweifel alles. Aber es ist wieder so eine Kopfsache. Und: Ist alles, was machbar ist, auch wünschenswert? Heuschreckensalat als Fresh-Cut aus der Cabrio-Theke der REWE? Gut, REWE setzt ja auch auf Grünstrom und Nachhaltigkeit &#8211; würde sogar ins Konzept passen. Und vielleicht gibt es sogar noch Fördergelder für ein Pilotprojekt. Testen kann man alles, und irgendwie gibt es auch für alles einen Markt. Aber wer wäre in der Redaktion zuständig für Insekten? Sagen wir, das &#8220;arme Schwein&#8221;, das sich auch um die Frösche kümmert, begleitet dann auch Kampagnen wie &#8220;Käfer essen, statt bei Käfer essen&#8221;. Eins ist klar, ich kann es nicht sein. Ich bin Fleisch-Redakteur, und das ist gut so!</p>
<p>(Aber das mit den Fröschen recherchiere ich mal, irgendwie spannend&#8230;und so herrlich kurios)</p>
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		<title>Farce en France: Milch schlägt Wellen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 11:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>csteinheuer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mon dieu! Französische Landwirte drohen auf die Barrikaden zu gehen. Der „Bauernkrieg“ wird wohl in Supermärkten ausgefochten. Revolution am Regal: Produkte der Gegner sollen gebrandmarkt werden. Die Bauerngewerkschaft kündigte bereits einen landesweiten Boykottaufruf für Produkte an, deren Hersteller sich weigern, einen höheren Preis an die Erzeuger zu zahlen. Dazu sollen im Handel Aufkleber auf entsprechende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mon dieu! Französische Landwirte drohen auf die Barrikaden zu gehen. Der „Bauernkrieg“ wird wohl in Supermärkten ausgefochten. Revolution am Regal: Produkte der Gegner sollen gebrandmarkt werden. <span id="more-701"></span>Die Bauerngewerkschaft kündigte bereits einen landesweiten Boykottaufruf für Produkte an, deren Hersteller sich weigern, einen höheren Preis an die Erzeuger zu zahlen. Dazu sollen im Handel Aufkleber auf entsprechende Käsesorten geklebt werden. Der Feind ist die Milchindustrie, böse Giganten im globalisierten und entfesselten Kapitalismus, die „ihren“ armen Bauern(opfern) die angeblich so nötigen Cent zum Überleben verweigern.</p>
<p>Mit der Marseillaise auf den Lippen, dem Mythos von David gegen Goliath im Herzen und nichts außer Sozialismus und Staatsgläubigkeit im Kopf, fordern die Milchmänner von der Industrie, dass sie die Milchpreise im Schnitt um 3,1 Cent auf einen Literpreis von 33,1 Cent anhebt – einfach so. Fordern kann ja jeder alles. Die Milchindustrie (z.B. Bel, Bongrain, Lactalis) will diese Milchmädchenrechnung nicht zahlen und verweist darauf, dass die Milch in Deutschland billiger sei. Merci liebe Milchindustrie et bonne chance für diesen Kampf, in dem es um mehr geht als nur Geld, nämlich um Werte. Preise bilden sich nun mal am Markt, sind Resultat von Angebot und Nachfrage. Weihnachten ist noch nicht, und vieles wird immer nur ein (frommer) Wunsch bleiben. Wie wäre es, die Bauern bauen etwas an, das gefragter ist, Produkte, die einen Markt haben, auf dem man sich ohne K(r)ampf sein Einkommen sichern kann. Sehen sich die französischen Bauern so schlecht aufgestellt in ihrer Verhandlungsposition, dann sollten sie sich besser organisieren. Sonst droht ihnen das Schicksal der DDR. Vive la Farce!</p>
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		<title>Anti-Werbung Teil 2: Kik- besser als wie man denkt ???</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 07:41:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>csteinheuer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf &#8220;REWE rückwärts&#8221; (siehe unten!) folgt eine weitere Anti-Werbung aus dem deutschen Handel.
Immer mal wieder erblicke ich in meiner Tageszeitung Kik-Werbung. Jedes Mal bleibe ich mit den Augen hängen, nicht weil ich etwas so faszinierend fände, sondern wegen des Werbespruchs: &#8220;Kik &#8211; besser als wie man denkt&#8221;. Das ist feinstes Rheinisch, aber nicht deutsch. Das &#8220;als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf &#8220;REWE rückwärts&#8221; (siehe unten!) folgt eine weitere Anti-Werbung aus dem deutschen Handel.<br />
Immer mal wieder erblicke ich in meiner Tageszeitung Kik-Werbung. Jedes Mal bleibe ich mit den Augen hängen, nicht weil ich etwas so faszinierend fände, sondern wegen des Werbespruchs: &#8220;Kik &#8211; besser als wie man denkt&#8221;. Das ist feinstes Rheinisch, aber nicht deutsch. Das &#8220;als wie&#8221; tut weh. Da wäre weniger mehr!<span id="more-606"></span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-PD7lpEsHVM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="340" src="http://www.youtube.com/v/-PD7lpEsHVM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Seit Monaten frage ich mich: Merkt das in dem Unternehmen keiner? Ist das vielleicht sogar Absicht? Will man so auffallen? Oder ist das die sprachliche Annäherung an eine Zielgruppe?</p>
<p>Nur zur Klarstellung: Ich habe nichts gegen Kik und gehöre auch nicht zu jenen Sprachfanatikern, die statt T-Shirt &#8220;T-Hemd&#8221;, statt Ampel Signallicht-Anlage oder statt Seitenstreifen Straßenbegleit-Grün sagen.<br />
Vielleicht sind Journalisten auch überempfindlich, was die Sprache betrifft, schließlich ist sie für die schreibende Zunft ein wichtiger Teil der Ausrüstung/ des Arbeitsmaterials. Trotzdem: Ich glaube, auch Bastian Sick hätte an diesem Werbeslogan seine Freude. Vielleicht ist Kik besser als man denkt. Aber besser &#8220;als wie man denkt&#8221; ist Kik sicher nicht.</p>
<p>Was meinen Sie? Haben Sie andere Beispiele für Anti-Werbung oder haben Sie eine Erklärung für den Kik-Slogan, dann schreiben Sie mir! c.steinheuer@lpv-verlag.de</p>
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		<title>Einkauf auf dem Markt</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 15:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Frau kauft, wie viele, besonders gerne auf dem Markt. Direkt beim Erzeuger ist sie sicher, stets frisch, regional und kompetent ab Obst, Gemüse, Eier und mehr zu kommen. Sie glaubt mir auch nicht wirklich, wenn ich sage, dass beim Rewe-Händler meines Vertrauens die Waren wahrscheinlich besser kontrolliert und damit im Zweifel frischer und sicherer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-575" title="eier2" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/eier2-150x150.jpg" alt="eier2" width="150" height="150" />Meine Frau kauft, wie viele, besonders gerne auf dem Markt. Direkt beim Erzeuger ist sie sicher, stets frisch, regional und kompetent ab Obst, Gemüse, Eier und mehr zu kommen. Sie glaubt mir auch nicht wirklich, wenn ich sage, dass beim Rewe-Händler meines Vertrauens die Waren wahrscheinlich besser kontrolliert und damit im Zweifel frischer und sicherer sind. Und jetzt bestätigt sich meine Vermutung. Jedenfalls zum Teil.<span id="more-574"></span></p>
<p>Die Verbraucherzentrale Düren hat probe eingekauft und schlägt kurz vor Ostern Alarm: Bei der Kennzeichnung von Eiern wird oft geschludert. Vor allem auf den Wochenmärkte war nicht zu erkennen, woher das Ei stammt und aus welcher Haltung.  Händler auf Wochenmärkten nutzen laut Verbraucherzentrale lasche Kontrollen aus. Bei Einhaltung der gesetzlichen Kennzeichnungspflicht war nur ein Angebot von 98 Stichproben an einem Stand in Ordnung. Also fast alle Eier sind hier älter als ausgewiesen und es ist nicht nachweisbar ob sie tatsächlich vom Bauernhof um die Ecke kommen und ob die Hühner tatsächlich artgerecht gehalten wurden.</p>
<p>Bei Bio-Läden und Bio-Supermärkten gab es immerhin auch noch 35 Prozent zu beanstanden. Zu meiner großen Enttäuschung gab es auch noch in 22 Prozent der klassischen Supermärkte Deklarationsmängel. Am sorgfältigsten kontrollieren offenbar Discounter mit „nur“ 13 Prozent Beanstandungen. Kann natürlich auch am schnellen Umschlag dort liegen.</p>
<p>Wahrscheinlich ist vielen Erzeugern das Stempeln der Eier und den Händlern die nötige Kontrolle einfach zu mühsam. Das Ganze ist aber kein Kavaliersdelikt.</p>
<p>In den EU-Mitgliedstaaten gelten seit Juli 2005 auch für Direktvermarkter auf Wochenmärkten einheitliche Kennzeichnungsregeln zur Herkunft und Haltung von Eiern.</p>
<p>Der Lebensmittelhandel hat es in der Hand. Er sollte noch stärker auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften achten und noch bessere Sortimentspflege betreiben. Viele lieben doch Lebensmittel und andere wollen täglich ein Stückchen besser werden. Da passt Schummelware nicht ins Sortiment.</p>
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		<title>REWE rückwärts?</title>
		<link>http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/2010/03/rewe-ruckwarts/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 08:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>csteinheuer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo man hinblickt, Werbung. Ich finde das generell nicht schlimm. Dumm nur, wenn aus Werbung Anti-Werbung wird&#8230;.. Heute Morgen tuckerte ich auf dem Weg ins Büro mit meinem Auto  hinter einem REWE-Lkw (KO-RW &#8230;) her.  Mein Blick fällt auf die auffällige rote Werbung, und ich lese: &#8220;Folgen Sie mir zum REWE-Frischefestival 2009!&#8221; Folgen musste ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo man hinblickt, Werbung. Ich finde das generell nicht schlimm. Dumm nur, wenn aus Werbung Anti-Werbung wird&#8230;.. Heute Morgen tuckerte ich auf dem Weg ins Büro mit meinem Auto  hinter einem REWE-Lkw (KO-RW &#8230;) her.  Mein Blick fällt auf die auffällige rote Werbung, und ich lese: &#8220;Folgen Sie mir zum REWE-Frischefestival 2009!&#8221; Folgen musste ich dem Lkw noch eine ganze Weile, bis ich ihn endlich überholen konnte. Nur im Jahr 2009 bin ich definitiv nicht angekommen. <img src='http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Sie haben auch Werbung entdeckt, die wenig sinnvoll erscheint, dann schreiben Sie es uns hier im Blog!</p>
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		<title>Killer-Käse</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 15:45:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Ich bin sicher einer der größten Käseliebhaber im Lande, aber das hat mich doch verschreckt: Lidl ruft  &#8220;Reinhardshof, Harzer Käse&#8221; und &#8220;Reinhardshof, Bauernhandkäse mit Edelschimmel&#8221; (Foto: Lidl) zurück, weil die mit Listerien verseucht sein könnten. Listerien sind Erreger, die besonders bei Kranken, Schwangeren oder Neugeborenen schwere und in manchen Fällen lebensgefährliche Infektionen auslösen. Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-533" title="harzer" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/harzer-150x150.jpg" alt="harzer" width="150" height="150" /> Ich bin sicher einer der größten Käseliebhaber im Lande, aber das hat mich doch verschreckt: Lidl ruft  &#8220;Reinhardshof, Harzer Käse&#8221; und &#8220;Reinhardshof, Bauernhandkäse mit Edelschimmel&#8221; (Foto: Lidl) zurück, weil die mit Listerien verseucht sein könnten. Listerien sind Erreger, die besonders bei Kranken, Schwangeren oder Neugeborenen schwere und in manchen Fällen lebensgefährliche Infektionen auslösen. <span id="more-532"></span>Bei gesunden Menschen sind Erkrankungen selten. In Mecklenburg-Vorpommern sollen schon zwei Menschen erkrankt sein. Allerdings nicht ganz so schlimm.<br />
In Österreich sind vier Personen gestorben, bei denen eine Listerioseinfektion naheliegt. Lidl kommt hier als Einkaufsstätte nicht in Frage.- In Deutschland sind zwei Todesfälle registriert worden, die wahrscheinlich auf den österreichischen Käse von Prolactal zurückzuführen sind, so das Robert-Koch-Institut, Berlin.</p>
<p>Außerdem gab es in Österreich vier Todesfälle, bei denen eine  Listerioseinfektion naheliegt. In Deutschland sind zwei Todesfälle registriert worden, die  wahrscheinlich auf den österreichischen Käse des Herstellers Prolactal  aus Wartberg zurückzuführen sind, so das Robert-Koch-Institut in Berlin. Weitere zwölf Menschen sollen erkrankt sein, bestätigte das Institut. Den Zusammenhang zwischen den Todesfällen und Käse konnte erst jetzt hergestellt werden, wie  auch das österreichische Gesundheitsministerium bestätigte.</p>
<p>Discounter Lidl bekommt jetzt die ganze Häme der Branche ab. Klar, Lidl&#8217;s Beliebtheit hält sich in Grenzen, auch bei mir. Dabei kann man ehrlicherweise dem Discounter nur mangelnde Qualitätskontrolle vorwerfen. Was schlimm genug ist. Aber immerhin wurde relativ rasch reagiert und die Öffentlichkeit informiert. Das Problem liegt beim österreichischen Hersteller. Denn Listerien deuten auf mangelnde Hygiene bei der Herstellung hin. Sagen jedenfalls Experten.</p>
<p>Sauermilchkäse wie eben Harzer mag ich schon gerne, aber da muss man wohl vorsichtig sein.</p>
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		<title>Das Handels-Monopoly</title>
		<link>http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/2009/12/das-handels-monopoly/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 16:36:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Konzentration im Lebensmittelhandel geht weiter. Jetzt geben Manfred und Jörg Lupus auf und verkaufen ihre 12 Famila Standorte und den Großhandel Lupus Food Service an Kaufland. Ausgerechnet Kaufland! Der Wettbewerbsdruck war zu hoch, sagen die Unternehmens-Chefs. Und da ist der ungleich stärkere Konkurrent Kaufland eben in der stärkeren Position. Alle Arbeitsplätze (1400) bleiben erhalten.
Geplant [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konzentration im Lebensmittelhandel geht weiter. Jetzt geben Manfred und Jörg Lupus auf und verkaufen ihre 12 Famila Standorte und den Großhandel Lupus Food Service an Kaufland. Ausgerechnet Kaufland! Der Wettbewerbsdruck war zu hoch, sagen die Unternehmens-Chefs. Und da ist der ungleich stärkere Konkurrent Kaufland eben in der stärkeren Position. Alle Arbeitsplätze (1400) bleiben erhalten.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-349" title="kaufland1" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2009/12/kaufland1.gif" alt="kaufland1" width="200" height="46" />Geplant ist, dass alle Geschäftsanteile zum 1. Februar 2010 von der Kaufland Stiftung &amp; Co. KG übernommen würden, Bei den Standorten in Baden-Württemberg und in Rheinland Pfalz handelt es sich um Frankenthal, Weinheim, Heidelberg, Östringen, Bad Schönborn, Karlsruhe, zwei Märkte in Pforzheim, Albstadt, Waldshut, Bad Säckingen sowie Rheinfelden. Sie sollen dann im Laufe 2010 in Kaufland-Filialen umgebaut werden.</p>
<p>Damit geht das Handels-Monopoly weiter und beantwortet vorerst die Frage: Wer ist als nächster dran? Und der geneigte Beobachter darf sicher sein, dass dies nicht das Ende der Fahnenstange ist. Der Wettbewerb ist immer noch knallhart und wird nicht nachlassen. Das trifft auch auf den Discount zu. Brauchen wir alle Player im Markt?</p>
<p>Da gibt es überall noch Kandidaten, die zur Zeit noch scheinbar fest im Markt verankert sind, selbst ihr Position auch noch für unantastbar halten, an deren Fundamenten aber längst der Wettbewerb hämmert und bohrt. Was passiert mit real? Was passiert mit Kaufhof? Kann Norma gegen die Dickschiffe bestehen? Sind die Penny-Filialen wirklich attraktiv genug, um gegen Aldi oder Lidl anzugehen? Wie lange schauen die selbstständigen Edekaner noch der Discountisierung ihrer Zentrale zu?</p>
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		<item>
		<title>Preis, Positionierung, Profilierung</title>
		<link>http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/2009/12/preis-%e2%80%93-positionierung-profilierung/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 15:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich kaum zu glauben: Die Discounter prügeln schon wieder eine Preisrunde durch. Diesmal sind eine Reihe von Wurst- und Fleischwaren dran. Auch wenn die Abschläge deutlich moderater ausfallen, als bei den Preisrunden zuvor, der Druck auf dem Kessel bleibt. Natürlich ist Aldi Süd dabei, die ihre Preisführerschaft unterstreichen müssen. Auch Penny, die zwischen Aldi/Lidl und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich kaum zu glauben: Die Discounter prügeln schon wieder eine Preisrunde durch. Diesmal sind eine Reihe von Wurst- und Fleischwaren dran. Auch wenn die Abschläge deutlich moderater ausfallen, als bei den Preisrunden zuvor, der Druck auf dem Kessel bleibt. Natürlich ist Aldi Süd dabei, die ihre Preisführerschaft unterstreichen müssen. Auch Penny, die zwischen Aldi/Lidl und Netto nach einer Position und Profilierung suchen. Und natürlich Norma, der für einige gar nicht mehr groß auf der Liste steht, dafür aber jetzt auch wieder quer durchs Sortiment die Preise senkt.</p>
<p>Nach mittlerweile 12 Preisrunden ist die Luft aber trotzdem dünner geworden. Bei Wurst sind die Preise auch nicht so tief gesunken – die aktuellen Preise gab es auch früher schon. Trotzdem ist nicht damit zu rechnen, dass Vernunft einzieht. Schließlich ist der Preis das wichtigste (bei manchen das einzige) Kaufargument für den Discounter. Wenn jetzt auch der vollsortierte Handel nachzieht, bleiben mal wieder die Fragen: Wer zahlt die Zeche? Und: Wie lange kann das noch gut gehen? Und: Wer geht als erster in die Knie?</p>
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		<title>Bundesverfassungsgericht: Ladenöffnung in Berlin gegen Grundgesetz</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 15:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Advent]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Ladenöffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonntagsverkauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Karlsruher Bundesverfassungsrichter haben heute entschieden, dass das liberale Berliner Ladenöffnungsgesetz in Teilen gegen das Grundgesetz verstößt. Die Ladenöffnung an allen vier Adventssonntagen sei verfassungswidrig.
Jetzt wird von interessierter Seite schon frohlockt, von der ebenso interessierten anderen Seite wehgeklagt. Bei genauerem Hinsehen wird klar, das die Richter sowohl den Kirchen, die gegen die Berliner Regelung geklagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-316" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2009/12/Vinothek-150x150.jpg" alt="Vinothek" width="150" height="150" />Die Karlsruher Bundesverfassungsrichter haben heute entschieden, dass das liberale Berliner Ladenöffnungsgesetz in Teilen gegen das Grundgesetz verstößt. Die Ladenöffnung an allen vier Adventssonntagen sei verfassungswidrig.</p>
<p>Jetzt wird von interessierter Seite schon frohlockt, von der ebenso interessierten anderen Seite wehgeklagt. Bei genauerem Hinsehen wird klar, das die Richter sowohl den Kirchen, die gegen die Berliner Regelung geklagt hatten, als auch dem Handel, der möglichst lange seine Läden öffnen will,  gedient haben.</p>
<p>Für die Kirchen ist schon die Zulässigkeit Ihrer Klage ein großer Erfolg, denn das war vor dem Verfahren strittig. Jetz ist klar, die katholische und die evangelische Kirche in Berlin und Brandenburg dürfen gegen das liberalste Ladenöffnungsgesetz in Deutschland klagen. Und dann bekommen die Krichen zum Teil auch Recht: Vier Adventssonntage geöffnet, war den Richtern zu viel. Das wird nicht mehr gehen. Haupt- und Weltstadt ist da genauso egal wie die &#8220;Shopping-Lust&#8221; der Touristen.</p>
<p>Andererseits kann man natürlich sagen: Was geht die Kirchen denn überhaupt die Ladenöffnung an. Die zahlreichen Klosterläden im Land haben doch auch jeden Sonntag auf und es stört keinen. Im Gegenteil: Die Kunden und Verbraucher zeigen mit ihrem massenhaften Besuch der Innenstädte an verkaufsoffenen Sonn- und Feiertagen, dass sie genau dann shoppen wollen. Oder zumindest nichts Besseres vorhaben.</p>
<p>Aber das deutsche Grundgesetz sieht nun mal den Schutz von Religion und Familie und die daraus abgeleitete Sonn- und Feiertagsruhe ausdrücklich vor. Und nur danach konnten die Richter entscheiden. Und so gesehen, kann sich der Handel sogar freuen. Denn die Richter hätten auch in diesem Jahr schon den Sonntagsverkauf stoppen können, sie hätten ihn 2009 und für alle Zeit verbieten können. Karlsruhe lässt also viel Spielraum für verkaufsoffene Sonntage. Auch der Advent ist nicht tabu &#8211; nur eben nicht komplett alle vier Sonntage.</p>
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		<title>Auch wenn´s billiger wird: keiner kauft mehr</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 14:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zahlen der deutschen Ernährungsindustrie bestätigen es. Auch wenn Lebensmittel hier zu Lande immer billiger werden, mehr gekauft wird nicht. So erzielte die Branche im September 2009 einen Umsatz von 12,9 Mrd. Euro. Das entspricht einem Rückgang von 5,5% gegenüber dem Vorjahresmonat. In den ersten neun Monaten 2009 ging der Branchenumsatz etwas moderater, aber immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-310" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2009/11/Bezahlszene_POS3-150x150.jpg" alt="Bezahlszene_POS" width="150" height="150" />Die Zahlen der deutschen Ernährungsindustrie bestätigen es. Auch wenn Lebensmittel hier zu Lande immer billiger werden, mehr gekauft wird nicht. So erzielte die Branche im September 2009 einen Umsatz von 12,9 Mrd. Euro. Das entspricht einem Rückgang von 5,5% gegenüber dem Vorjahresmonat. In den ersten neun Monaten 2009 ging der Branchenumsatz etwas moderater, aber immer noch um 4,3% zurück. Grund für den Rückgang ist aber nicht, dass weniger verkauft wurde – es wurde nur billiger verkauft. Die Produktion der Ernährungsindustrie blieb nämlich nahezu, es gab nur einen leichten Rückgang von 0,5%. Bleib die Frage, warum sich die Lebensmittelhändler mit immer neuen Runden, die Preise um die Ohren hauen. Klar: Verdrängungswettbewerb. Dass dies der Wirtschaft nicht unbedingt gut bekommt und auch der Verbrauchernutzen nur kurzzeitig ist, darf wohl befürchtet werden.</p>
<p>Die exportorientierten Lebensmittelhersteller leiden dazu noch unter dem starken Euro und einem insgesamt rückläufige Preisniveau im Exportgeschäft. Aber das ist noch mal ein anderes Thema.</p>
<p>Trotzdem sind die Nahrungsmittel- und Getränkehersteller bisher vergleichsweise gut durchs Krisenjahr 2009 gekommen. Während andere Wirtschaftszweige Personal abbauen, waren in der Ernährungsindustrie im September 2009 1% mehr Personen al s ein Jahr zuvor beschäftigt. Die Ernährungsindustrie wird damit ihrer Rolle als Konjunkturstütze der deutschen Volkswirtschaft weiter gerecht, sagt der Bundesverband der Deutschen Ernährungsindustrie.</p>
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