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	<title>lebensmittel praxis blog</title>
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	<description>Täglich Neues im Lebensmitteleinzelhandel</description>
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		<title>Lebensmittel online</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 12:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Biozwiebeln. 750 Gramm. Für 1,79 Euro. Nicht im Laden sondern im Internet. Genau genommen bei Amazon. Oder auch ein Kilo Kartoffeln für 1,99 Euro, eine Bio-Banane für 45 Cent, aber auch Müsli, Kaffee, Öle, Weine und und und. Amazon startet mit 35 00o Artikeln sein Lebensmittel-Angebot im Netz. Dafür hat sich das Internet-Kaufhaus eine ganze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-680" title="zwiebel.jpg 160 × 160 Pixel" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2010/07/zwiebel.jpg-160-×-160-Pixel-150x150.jpg" alt="zwiebel.jpg 160 × 160 Pixel" width="150" height="150" />Biozwiebeln. 750 Gramm. Für 1,79 Euro. Nicht im Laden sondern im Internet. Genau genommen bei Amazon. Oder auch ein Kilo Kartoffeln für 1,99 Euro, eine Bio-Banane für 45 Cent, aber auch Müsli, Kaffee, Öle, Weine und und und. Amazon startet mit 35 00o Artikeln sein Lebensmittel-Angebot im Netz. Dafür hat sich das Internet-Kaufhaus eine ganze Reihe von Partnern gesichert.</p>
<p>Die Vorteile sind klar: Keine Wege, keine Wartezeiten, keiner hat die Bananen schon mal angetatscht, kein Transport, kein Schleppen. Eine ernsthafte Alternative besonders für Vielbeschäftigte, Rentner oder Dörfler.</p>
<p>Für den stationären Lebensmittelhandel ist das ein ernst zunehmender Wettbewerber. Aber  den Discount hat der auch schon angenommen.</p>
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		<title>Ampel vom Tisch?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 14:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mihr kauft ein]]></category>
		<category><![CDATA[Ampel]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungsindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Verordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Nährwert-Kennzeichnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wort „Ampel“ hat ja neuerdings eine ganz neue Bedeutung bekommen. Stand es früher für ein an sich sinnvolles, Verkehrs-lenkendes Instrument, so steht es heute für ein Nährwert-Informations-System über dessen Sinn und Unsinn lange gestritten und vermutlich auch noch weiter diskutiert werden wird.
Fakt ist: Das EU-Parlament hat jetzt der Ampel vor allem mit Stimmen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-676" title="ampelkennzeichnung" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/ampelkennzeichnung.jpg" alt="ampelkennzeichnung" width="60" height="80" />Das Wort „Ampel“ hat ja neuerdings eine ganz neue Bedeutung bekommen. Stand es früher für ein an sich sinnvolles, Verkehrs-lenkendes Instrument, so steht es heute für ein Nährwert-Informations-System über dessen Sinn und Unsinn lange gestritten und vermutlich auch noch weiter diskutiert werden wird.</p>
<p>Fakt ist: Das EU-Parlament hat jetzt der Ampel vor allem mit Stimmen der Konservativen und Liberalen eine deutliche Absage erteilt. Begründung: Die Art der Kennzeichnung sei zu simpel und wissenschaftlich nicht begründet. Das erste stimmt: Die Ampel versteht jeder. Rot heißt Stopp und Grün heißt Gehen. Aber genau das war eigentlich gar nicht gemeint: Hier sollte Rot angeblich ja nur heißen: Achtung zuviel Fett, zuviel Zucker etc. Wer andererseits Zucker, Fett und viele Kalorien  meiden will, aber Süßes mag, wird zu süßstoffverklebten und mit Fettersatzstoffen produzierten Süßigkeiten greifen, weil die ja dann ein grünes Signal bekämen? Ob das dann gesund ist? Oder ist sehr viel von grün, dann immer noch gesund? Mir scheint da Verwirrung angesagt.</p>
<p>Für Hersteller wäre diese Art der Kennzeichnung jedenfalls ziemlich übel. Ein rot-gebranntmarktes Produkt hätte schlechte Verkaufschancen. Deshalb freut sich die Ernährungsindustrie natürlich. Die Ampel-Befürworter auf der Verbraucherschutzseite sind verständlicherweise enttäuscht. Sie waren überzeugt, das Übergewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und viele andere Zivilisationskrankheiten durch eine Ampel bekämpft werden könnten.</p>
<p>Was die Polit-Profis im EU-Parlament ausgeheckt haben, ist allerdings auch nicht einfach. Die neue Verordnung sieht nämlich eine noch umfassendere Kennzeichnung als die bisherige vor. Da müssen Hersteller dann den Gehalt an Kohlenhydraten, Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz sowie Eiweiß und Ballaststoffen ihres Produkts pro 100 Gramm verbindlich angeben und auch Imitate, gentechnisch veränderte oder mit Nanopartikeln behandelte Zutaten ausweisen. Bei Fleisch, Milchprodukten und Früchten muss auch noch die Herkunft nachgewiesen werden.</p>
<p>Eine Menge an Informationen, die erstmal verarbeitet werden muss. Der Industrie gefällts wenig, weil noch mehr auf die Verpackung gedruckt werden muss, den Verbraucherschützern gefällts nicht, weil sie dem Verbraucher nicht zutrauen, mit dieser Fülle an Informationen umzugehen.</p>
<p>Der Streit ist nicht zu Ende.</p>
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		<title>Klamme Kassen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 12:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mihr kauft ein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrwertsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Staatschulden]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder vernünftige Mensch gibt nur soviel aus wie er einnimmt. Gut: Auch früher wurde schon angeschrieben und heute drängeln die Banken ja beinahe jeden, sich doch die schönen Dinge des Lebens auf Pump zu leisten. Das ändert am Grundsatz aber nix, denn gezahlt werden muss auf jeden Fall.
Nur der ominöse Staat muss das nicht. Als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-661" title="50cent" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/50cent-150x150.gif" alt="50cent" width="150" height="150" />Jeder vernünftige Mensch gibt nur soviel aus wie er einnimmt. Gut: Auch früher wurde schon angeschrieben und heute drängeln die Banken ja beinahe jeden, sich doch die schönen Dinge des Lebens auf Pump zu leisten. Das ändert am Grundsatz aber nix, denn gezahlt werden muss auf jeden Fall.</p>
<p>Nur der ominöse Staat muss das nicht. Als diese Kolumne begonnen wurde, betrug die Verschuldung Deutschlands Exakt  1.716.645.101.679 Euro. Unvorstellbar. Kann man gar nicht mehr aussprechen, geschweige denn sich vorstellen. Das sind nicht Milliarden, sondern Billionen! Der Staat lebt seit Jahrzehnten über seine Verhältnisse und wird es &#8211; trotz Sparpaket &#8211; auch in Zukunft tun. Allerdings: Der Staat sind wir, also alle Bürger Deutschlands. Sicher gibt es einige dabei, die über ihre Verhältnisse leben, aber sich nicht die Mehrheit. Wer dafür gesorgt hat, dass der Staat über seine Verhältnisse lebt, sind die Politiker. Die von früher und die aktuellen. Das aktuelle halbherzige Sparpaket wird daran nichts ändern. Fehlt der aktuellen Bundesregierung ja sogar die Kraft die offensichtlichsten Ungerechtigkeiten im Steuersystem zu beseitigen. Mehrwertsteuer von 7 Prozent für Tierfutter,  19 Prozent für Babywindeln? Essigsäure 7 Prozent, Mineralwasser 19? Bücher 7 Prozent, Hörbücher 19? Gewürze 7 Prozent, Gewürzmischungen 19 Prozent Mehrwertsteuer? Von der Begünstigung von Übernachtungsleistungen gar nicht zu reden (immerhin müssen Stunden-Hoteliers den vollen Mehrwertsteuersatz zahlen, hier haben die Moralapostel gesiegt!).</p>
<p>Jetzt holt sich also die Politik, die dafür gesorgt hat, dass der Staat in Schulden versinkt, das Geld für die Zinszahlungen (von Tilgung wird ja wohl keiner sprechen) von denen, die gar nix dafür können. Was für ein Wahnsinn!</p>
<p>Aber in Deutschland geht das. Übrigens: Schuldenstand nach Schreiben dieser Zeilen: 1.716.649.827.593 Euro. Zuwachs pro Sekunde : 4.481 Euro.</p>
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		<title>Deutsche werden immer dicker</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 14:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesunde Ernährung Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Mihr kauft ein]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Hat Sie nicht auch schon mal beim Einkaufen gewundert, was sich so andere Leute alles in den Einkaufswagen schaufeln? Berge von Fertiggerichten, Süßigkeiten, Wurst, Schnaps, Süße Limo, Chips und und und. Das freut Händler und Hersteller erst einmal, aber mit Esskultur hat das nix zu tun.
So kann es nicht verwundern, dass laut Statistischem Bundesamt mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-652" title="schnitzel02" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/schnitzel02-150x150.jpg" alt="schnitzel02" width="150" height="150" />Hat Sie nicht auch schon mal beim Einkaufen gewundert, was sich so andere Leute alles in den Einkaufswagen schaufeln? Berge von Fertiggerichten, Süßigkeiten, Wurst, Schnaps, Süße Limo, Chips und und und. Das freut Händler und Hersteller erst einmal, aber mit Esskultur hat das nix zu tun.</p>
<p>So kann es nicht verwundern, dass laut Statistischem Bundesamt mehr als die Hälfte aller erwachsenen Deutschen übergewichtig sind. Männern sind dabei fetter als Frauen. Genauer: 51 Prozent der erwachsenen Bevölkerung übergewichtig –Männer mit 60 Prozent, Frauen mit 43 Prozent. Der Anteil der Übergewichtigen lag  1999 noch bei 56 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen.<span id="more-650"></span></p>
<p>Übergewicht ist schon bei jungen Erwachsenen weit verbreitet und wird mit zunehmendem Alter schlimmer. Laut Statistik waren 2009 bei den 20- bis 24-Jährigen schon 29 Prozent der Männer und 18 Prozent der Frauen übergewichtig. Bei den 70- bis 74-Jährigen gibt’s dann Spitzenwerte: 74 Prozent der Männer hatten einen Body Mass Index  ( Körpergewicht geteilt durch das Quadrat der Körpergröße) über 25 und 63 Prozent der Frauen. Das heißt, die sind schon ganz schön fett. Mit all den Folgeerkrankungen: Diabetes, Bluthochruck, Schlaganfall, Infarkte, etc. pp.</p>
<p>Jetzt aber weg mit dem erhobenen Zeigefinger. Das Ganze ist Ausdruck einer seit Jahrzehnten verfehlten Aufklärung in Sachen Ernährung. Klar, dass muss in der Schule passieren. Aber auch der Lebensmittelhandel als <strong>d e r</strong> Vermittler zwischen Produkt und Konsument muss seine Aufgabe annehmen. Aufklären über gesunde Ernährung, Leute dafür ausbilden und in den Läden einsetzen.</p>
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		<title>SuperMarkt des Jahres II</title>
		<link>http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/2010/05/supermarkt-des-jahres-ii/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 13:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Mihr kauft ein]]></category>
		<category><![CDATA[SuperMarkt des Jahres]]></category>
		<category><![CDATA[Aldi]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarkt des Jahres]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie fast jeder Mensch hier zu Lande, geht auch der Autor dieser Zeilen manchmal bei Aldi einkaufen. Zuletzt wurde mir mal wieder klar: Aldi hat keine schlechten aber auch keine bessseren Produkte als andere, schon gar nicht als die Vollsortimenter, nur weniger. Das würde nix machen, schließlich sind einige davon recht billig zu kaufen. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-644" title="sofafürweb" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2010/05/sofafürweb1-150x150.jpg" alt="sofafürweb" width="150" height="150" />Wie fast jeder Mensch hier zu Lande, geht auch der Autor dieser Zeilen manchmal bei Aldi einkaufen. Zuletzt wurde mir mal wieder klar: Aldi hat keine schlechten aber auch keine bessseren Produkte als andere, schon gar nicht als die Vollsortimenter, nur weniger. Das würde nix machen, schließlich sind einige davon recht billig zu kaufen.<span id="more-641"></span> Aber wer im Laden auf teils schmutzigem , teils gerade nass gewischtem Boden ausrutscht, wer sich im Laden zwischen halb leergeräumten Aktionsflächen gegen andere Kunden durchsetzen muss, niemanden fragen kann wo denn Produkt A oder B zu finden ist (die drei Mitarbeiterinnen sind mit Aufwischen, Einräumen und Kassieren beschäftigt) und dann in einer 10 Einkaufswagen (gezählt) und endlos (gefühlt) langen Schlange, quälend Lange auf die Gnade des Bezahlens warten darf (logo: die eine kassiert, die andere wischt, die andere räumt), wer dann Mühe hat seinen Einkauf auf der absichtlich knapp gehaltenen Fläche hinter der Kasse aufzunehmen, in den Wagen zu räumen versucht und gleichzeitig bezahlen will &#8211; der weiß, was er an einem richtigen Supermarkt zu schätzen hat.  Ein breites und tiefes Sortiment, Mitarbeiter , die auch mal lächeln und beraten können, schnelle Abwicklung an der Kasse, bequeme Kassentische und und und&#8230;  Gerade wurden von der LEBENSMITTEL PRAXIS <a title="Videos der Nominierten und Gewinner des SuperMarkt des Jahres 2010" href="http://www.lebensmittelpraxis.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=247&amp;Itemid=163" target="_self">die besten Supermärkte des Jahres 2010</a> ausgezeichnet (siehe vorhergehendes Blog).  Da weiß man, was man hat!</p>
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		</item>
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		<title>SuperMarkt des Jahres</title>
		<link>http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/2010/05/supermarkt-des-jahres/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 12:57:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[SuperMarkt des Jahres]]></category>
		<category><![CDATA[Branchenevent]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelhandel]]></category>
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		<category><![CDATA[Wettbwerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Entscheidung ist gefallen. Die SuperMärkte des JAhres 2010 stehen fest. Zwölf Märkte waren noch im Rennen,  vier erhielten nach einer beeindruckenden Rede von  REWE-Chef Alain Caparros (&#8221;Ein Händler braucht Kopf, Herz und Bauch&#8221;) in  einer unterhaltsamen Preisverleihung die begehrte Auszeichnung  SuperMarkt des Jahres.

Die Sieger:

 in der Kategorie Filialen mit weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-638" title="sofafürweb" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2010/05/sofafürweb-150x150.jpg" alt="sofafürweb" width="150" height="150" />Die Entscheidung ist gefallen. <a href="http://www.lebensmittelpraxis.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=247&amp;Itemid=163">Die SuperMärkte des JAhres 2010 stehen fest.</a> Zwölf Märkte waren noch im Rennen,  vier erhielten nach einer beeindruckenden Rede von  REWE-Chef Alain Caparros (&#8221;Ein Händler braucht Kopf, Herz und Bauch&#8221;) in  einer unterhaltsamen Preisverleihung die begehrte Auszeichnung  SuperMarkt des Jahres.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Die Sieger:</strong></p>
<ul>
<li> in der Kategorie Filialen mit weniger als 2.000 qm Verkaufsfläche: Konsum Supermarkt, Könneritzstr.,Leipzig</li>
<li> in der Kategorie Filialen mit mehr als 2.000 qm Verkaufsfläche: Edeka Center, An der Römerstr., Ingolstadt</li>
<li> in der Kategorie Selbstständige mit weniger als 2.000 qm  Verkaufsfläche: Rewe Schroff, Uerdinger Str., Moers</li>
<li> in der Kategorie Selbstständige mit mehr als 2.000 qm  Verkaufsfläche: Dodenhof-Einkaufszentrum, Posthausen<span id="more-637"></span></li>
</ul>
<p>Die Nominierten, die fast alle der 147 Bewerber hinter sich gelassen  haben und für die es am Ende leider und zum Teil hauchdünn nicht  gereicht hat:</p>
<ul>
<li>Die Rewe-Filiale Straßenbahndepot Bornheim, Heidestr.,  Frankfurt/Main,</li>
<li>der E neukauf an der Grethe-Jürgens-Str. in Hannover,</li>
<li>die Kaufland-Filiale in Regensburg (Hans-Hayder-Str.),</li>
<li>der Real in Flensburg (Schleswiger Str.),</li>
<li>Edeka Hundrieser in Essen-Haarzopf,</li>
<li>Feinkost Böhm in Stuttgart,</li>
<li>Rewe Schäfer in Niederkassel,</li>
<li>das E-Center &#8220;Essthetik&#8221; von Paschmann in Mülheim a.d. Ruhr.</li>
</ul>
<p>Die Jury,  der alle  Marktleiter der nominierten Märkte noch einmal Rede und Antwort stehen  mussten:</p>
<ul>
<li>Petra Schumann (Konsum Leipzig),</li>
<li>Gerhard Baisch (Untenrehmensberatung solution),</li>
<li>Dierk Frauen (Vertreter des Selbstständigen Einzelhandels),</li>
<li>Michael Gerling (MLF),</li>
<li>Frank Heßner (Karstadt),</li>
<li>Bernd Hallier (EHI),</li>
<li>Herbert Kuhn (Trade Dimensions),</li>
<li>Martin Küssner (REWE),</li>
<li>Gerd Müller (coop),</li>
<li>Hans Georg Maier (Edeka Südbayern),</li>
<li>Ulrich Naujoks (Dohle Handelsgruppe),</li>
<li>Roland Neuwald (real),</li>
<li>Dieter Stempel (TMS),</li>
<li>Roger Ulke (Konsum Dresden),</li>
<li>Frank Kleiner (Lieken) und für die Redaktion der LEBENSMITTEL PRAXIS</li>
<li>Chefredakteur Reiner Mihr, Christina Steinheuer und Markus Oess.</li>
</ul>
<p>DANK an die Sponsoren, ohne die nichts gehen würde:<br />
Anuga/Kölnmesse, Apollinaris, Asia&#8217;s Best, awk, Bitburger,  Blumenbüro Holland, Coca-Cola, Dole, Lieken, müller, Tetra Pak, TMS, QS</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Schnitzel-Patent</title>
		<link>http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/2010/05/das-schnitzel-patent/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 08:32:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fleisch Wurst Geflügel]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Mihr kauft ein]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[GEntechnik]]></category>
		<category><![CDATA[gentechnisch veränderte Futterpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Greenpeace]]></category>
		<category><![CDATA[Monsato]]></category>
		<category><![CDATA[Schinken]]></category>
		<category><![CDATA[Schnitzel]]></category>
		<category><![CDATA[Wurst]]></category>

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		<description><![CDATA[Das liest sich wie Science-Fiction, scheint aber wahr zu sein: Der US-Agrarkonzern Monsanto will sich Schinken und Schnitzel patentieren lassen.
Gut, ganz so einfach ist das nicht, aber Monsanto bemüht sich das Fleisch von Schweinen, die mit gentechnisch veränderten Futterpflanzen von Monsanto gefüttert wurden, als monsanto-eigene Erfindung zu beanspruchen. Ein Antrag mit der Kennung WO/2009/097403 beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-625" title="schnitzel02" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2010/05/schnitzel02-150x150.jpg" alt="schnitzel02" width="150" height="150" />Das liest sich wie Science-Fiction, scheint aber wahr zu sein: Der US-Agrarkonzern Monsanto will sich Schinken und Schnitzel patentieren lassen.</p>
<p>Gut, ganz so einfach ist das nicht, aber Monsanto bemüht sich das Fleisch von Schweinen, die mit gentechnisch veränderten Futterpflanzen von Monsanto gefüttert wurden, als monsanto-eigene Erfindung zu beanspruchen.<span id="more-624"></span> Ein Antrag mit der Kennung WO/2009/097403 beim Weltpatentamt in Genf ist offenbar bereits gestellt. Damit wäre ein Schnitzel, das von einem Schwein stammt, welches mit bestimmten genveränderter Pflanzen gefüttert wurde, als eine Erfindung von Monsanto zu betrachten. Monsanto könnte dann über die gesamte Produktionskette mitverdienen. Monsanto hat zwei entsprechende Anträge auf Anfrage gegenüber der Süddeutschen Zeitung der SZ bestätigt. Die Organisation Greenpeace schätzt ein solches Patent als Dammbruch ein, denn damit werde erstmals der Weg für Lizenzansprüche freigemacht, die sich vom Saatgut einer Pflanze über das Tier bis hin zu Wurst, Braten oder Schinken erstrecken. Monsanto sieht das ganz anders. Wer die monsanto-eigene Gensorte verfüttere, erhalte im Fleisch von Schwei eine erhöhte Konzentration von ungesättigten Fettsäuren. Darin sieht man offenbar eine Verbesserung der Qualität des Fleisches und  der daraus hergestellten Produkte. Daran könne man ja mit Fug und Recht mitverdienen.</p>
<p>Was für ein Geschäftsmodell! Erst wird den Menschen klar gemacht, dass gentechnisch veränderte Pflanzen die Hungerprobleme der Welt lösen könnten, dann werden sie in den Markt gedrückt und wenn dann an bestimmten gentechnisch veränderten Futterpflanzen kaum noch einer vorbeikommt,  werden Patente auf alle nach gelagerten Produkte beansprucht</p>
<p>Da ist dann ja vieles denkbar: Wer Fisch in Aquakulturen mit Genfutter versorgt, müsste dann genauso zahlen, wie der Milchbauer, der seine Kuh so füttert. Wer Sojaöl aus Gensoja herstellt,  muss eh schon zahlen. Warum nicht auch Sonnenblumen und Olivenbäumchen so gentechnisch bearbeiten, dass sie den Turbo anwerfen? Und warum soll das Geschäft eigentlich nur Monsanto machen. Da gibt es doch auch noch Bayer, BASF und andere?</p>
<p>Zukunftsmusik? Na ja, vielleicht. Aber sie ist schon deutlich zu hören.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Werbe-Schrot</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 14:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Werbung und Verkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Danone]]></category>
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		<category><![CDATA[Health Claims]]></category>
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		<category><![CDATA[Zott]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten wissen: Werbung dient der gezielten und bewussten als auch der indirekten und unbewussten Beeinflussung der Menschen, um irgendetwas zu kaufen. Der Werbende spricht Bedürfnisse (bewußte oder unbewußte) an und zwar teils durch emotionale, teils informierende Botschaften und motiviert damit zum Kauf.
Für mich ist besonders der Informations-Aspekt der Werbung der wichtige. Ich möchte wissen, was gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-617" title="monte" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2010/04/monte1-150x150.jpg" alt="monte" width="150" height="150" />Die meisten wissen: Werbung dient der gezielten und bewussten als auch der indirekten und unbewussten Beeinflussung<a title="Beeinflussung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beeinflussung"></a> der Menschen, um irgendetwas zu kaufen. Der Werbende spricht Bedürfnisse (bewußte oder unbewußte) an und zwar teils durch emotionale, teils informierende Botschaften und motiviert damit zum Kauf.</p>
<p>Für mich ist besonders der Informations-Aspekt der Werbung der wichtige. Ich möchte wissen, was gibt es Neues, was kostet es, wo bekomme ich es. Dabei habe ich nichts dagegen, wenn die Werbung auch mal Gefühle anspricht. Deshalb studiere ich die Handzettel am Wochenende gerne – ganz ehrlich.<span id="more-615"></span></p>
<p>Leider ist nirgends verbrieft, dass Werbebotschaften immer stimmen müssen. „Nichts ist unmöglich“ hat ja in jüngster Zeit auch eine ganz neue Bedeutung bekommen. Und ob Melitta den Kaffee immer zum Genuß macht? Da sind mir dann Nonsens-Botschaften a la „Alles Müller – oder was“ schon lieber.</p>
<p>Wenn dann ein Produkt auch noch ein Versprechen abgibt (fettreduziert, ballaststoffreich oder so), sollte es schon stimmen, oder? Erst Recht, wenn es dabei um gesundheitsbezogene Versprechen geht. Dafür gibt es die so genannte Health-Claims-Verordnung. Sie regelt die Kennzeichnung und die Werbung für Lebensmittel hinsichtlich der nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben. Verbindlich festgelegt ist nun europaweit, wann ein Produkt mit nährwertbezogenen Angaben wie &#8220;Proteinquelle&#8221;, &#8220;natriumfrei&#8221;, oder &#8220;von Natur aus&#8221; beworben werden darf.</p>
<p>Jetzt hat zum Beispiel Danone verkündet, seine Marken Actimel und Activia  in Frankreich nicht mehr mit gesundheitsbezogenen Aussagen zu bewerben. Danone will außerdem zwei Anträge bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in Parma zurückziehen, mit denen der Konzern seine Werbestrategie decken wollte. Kommt man ja ein wenig ins Zweifeln: Stimmt nun hier in Deutschland noch, was in Frankreich nicht mehr gilt: Stärkung der Abwehrkräfte, Unterstützung der Verdauung?</p>
<p>Nun gut, auch Zott hat gerade sein Fett wegbekommen: Beim Milchmischgetränk Monte solle es sich laut Hersteller um ein gesundes und ausgewogenes Produkt mit „wertvollem Traubenzucker“, geeignet als „leckere Zwischenmahlzeit“ und „idealer Begleiter für Schule und Freizeit“ handeln. Die Verbraucherorganisation &#8220;foodwatch&#8221;wirft dem Hersteller Verbrauchertäuschung und Lüge vor. Denn Monte sei eine „Zuckerbombe“. Umgerechnet 8 Stück Würfelzucker enthalte ein Fläschchen Monte – mehr als die gleiche Menge Cola. „Wertvoll“ oder gesund sei weder der Traubenzucker, noch die aromatisierte Zucker-Milchcreme-Mischung. Zott will ja jetzt offenbar die Rezeptur ändern, auf der Homepage wird offenbar schon anders geworben.</p>
<p>Das kann jetzt jeder bewerten, wie er will.</p>
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		<title>Anti-Werbung Teil 2: Kik- besser als wie man denkt ???</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 07:41:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>csteinheuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung und Verkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf &#8220;REWE rückwärts&#8221; (siehe unten!) folgt eine weitere Anti-Werbung aus dem deutschen Handel.
Immer mal wieder erblicke ich in meiner Tageszeitung Kik-Werbung. Jedes Mal bleibe ich mit den Augen hängen, nicht weil ich etwas so faszinierend fände, sondern wegen des Werbespruchs: &#8220;Kik &#8211; besser als wie man denkt&#8221;. Das ist feinstes Rheinisch, aber nicht deutsch. Das &#8220;als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf &#8220;REWE rückwärts&#8221; (siehe unten!) folgt eine weitere Anti-Werbung aus dem deutschen Handel.<br />
Immer mal wieder erblicke ich in meiner Tageszeitung Kik-Werbung. Jedes Mal bleibe ich mit den Augen hängen, nicht weil ich etwas so faszinierend fände, sondern wegen des Werbespruchs: &#8220;Kik &#8211; besser als wie man denkt&#8221;. Das ist feinstes Rheinisch, aber nicht deutsch. Das &#8220;als wie&#8221; tut weh. Da wäre weniger mehr!<span id="more-606"></span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-PD7lpEsHVM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="340" src="http://www.youtube.com/v/-PD7lpEsHVM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Seit Monaten frage ich mich: Merkt das in dem Unternehmen keiner? Ist das vielleicht sogar Absicht? Will man so auffallen? Oder ist das die sprachliche Annäherung an eine Zielgruppe?</p>
<p>Nur zur Klarstellung: Ich habe nichts gegen Kik und gehöre auch nicht zu jenen Sprachfanatikern, die statt T-Shirt &#8220;T-Hemd&#8221;, statt Ampel Signallicht-Anlage oder statt Seitenstreifen Straßenbegleit-Grün sagen.<br />
Vielleicht sind Journalisten auch überempfindlich, was die Sprache betrifft, schließlich ist sie für die schreibende Zunft ein wichtiger Teil der Ausrüstung/ des Arbeitsmaterials. Trotzdem: Ich glaube, auch Bastian Sick hätte an diesem Werbeslogan seine Freude. Vielleicht ist Kik besser als man denkt. Aber besser &#8220;als wie man denkt&#8221; ist Kik sicher nicht.</p>
<p>Was meinen Sie? Haben Sie andere Beispiele für Anti-Werbung oder haben Sie eine Erklärung für den Kik-Slogan, dann schreiben Sie mir! c.steinheuer@lpv-verlag.de</p>
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		<title>Vegetarisch? Nie!</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 12:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fleisch Wurst Geflügel]]></category>
		<category><![CDATA[Mihr kauft ein]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Fleischskandal]]></category>
		<category><![CDATA[Fleischverzehr]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarische Kost]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutschen stehen auf Fleisch! Das weiß ich, seit ich denken kann. Schon bei meinen Eltern musste Fleisch fast täglich auf dem Speiseplan stehen. Und so wundert es nicht, dass sich die meisten Deutschen einen Speiseplan nur mit vegetarischer Kost nicht vorstellen können. Das wurde jetzt auch in einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins &#8220;Apotheken Umschau&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-582" title="Wurst" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2010/04/Wurst-150x150.jpg" alt="Wurst" width="150" height="150" />Die Deutschen stehen auf Fleisch! Das weiß ich, seit ich denken kann. Schon bei meinen Eltern musste Fleisch fast täglich auf dem Speiseplan stehen. Und so wundert es nicht, dass sich die meisten Deutschen einen Speiseplan nur mit vegetarischer Kost nicht vorstellen können. Das wurde jetzt auch in einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins &#8220;Apotheken Umschau&#8221; unterstrichen. <span id="more-581"></span>Vier von zehn der Befragten (41,5 %) gaben dort tatsächlich an, bei ihnen müsse &#8220;mindestens einmal am Tag&#8221; Fleisch oder Wurst auf den Tisch. Das war bei mir  früher zuhause genauso. Wobei meine Mutter heute noch behauptet, bei uns hätte es nie viel Fleisch gegeben. Klar: Frikadellen, Bratwurst oder das in die Suppe gegebene Fleisch zählten ja nicht. Schuld war mein Vater. Der schaffte am Bau und brauchte einfach Kraft.</p>
<p>Ist aber auch anderswo so: Besonders versessen auf Steaks, Schweinebraten, Geschnetzeltes, Salami und Bierschinken sind nämlich die Männer. Von ihnen sagt mehr als jeder Zweite (53,9 %), ein Tag ohne Fleisch komme bei ihnen nicht in Frage. Bei den Frauen können immerhin drei von zehn (29,9 %) nicht ohne eine tägliche Fleischportion auskommen.</p>
<p>Da haben wohl alle Fleischskandale der Vergangenheit genauso wie die der Zukunft, keinen großen Sinneswandel gebracht. Auch der jüngste Vorstoß  des ZDF-Magazins Frontal 21, der grausames Tierleid auf deutschen Schlachthöfen zeigen soll (Dienstag 6.4.) wird daran nichts ändern. Solange das Aufdecken von echten oder vermeintlichen Skandalen der Profilschärfung bestimmter Medien dienen, bewirken sie nur eins: Der Konsument stumpft ab und schaut nicht mehr hin.</p>
<p>Hauptsache es schmeckt. Wohl bekomm’s.</p>
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