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	<title>lebensmittel praxis blog &#187; Eier</title>
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	<description>Täglich Neues im Lebensmitteleinzelhandel</description>
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		<title>Einkauf auf dem Markt</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 15:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Mihr kauft ein]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Eier]]></category>
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		<category><![CDATA[Wochenmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Frau kauft, wie viele, besonders gerne auf dem Markt. Direkt beim Erzeuger ist sie sicher, stets frisch, regional und kompetent ab Obst, Gemüse, Eier und mehr zu kommen. Sie glaubt mir auch nicht wirklich, wenn ich sage, dass beim Rewe-Händler meines Vertrauens die Waren wahrscheinlich besser kontrolliert und damit im Zweifel frischer und sicherer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-575" title="eier2" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/eier2-150x150.jpg" alt="eier2" width="150" height="150" />Meine Frau kauft, wie viele, besonders gerne auf dem Markt. Direkt beim Erzeuger ist sie sicher, stets frisch, regional und kompetent ab Obst, Gemüse, Eier und mehr zu kommen. Sie glaubt mir auch nicht wirklich, wenn ich sage, dass beim Rewe-Händler meines Vertrauens die Waren wahrscheinlich besser kontrolliert und damit im Zweifel frischer und sicherer sind. Und jetzt bestätigt sich meine Vermutung. Jedenfalls zum Teil.<span id="more-574"></span></p>
<p>Die Verbraucherzentrale Düren hat probe eingekauft und schlägt kurz vor Ostern Alarm: Bei der Kennzeichnung von Eiern wird oft geschludert. Vor allem auf den Wochenmärkte war nicht zu erkennen, woher das Ei stammt und aus welcher Haltung.  Händler auf Wochenmärkten nutzen laut Verbraucherzentrale lasche Kontrollen aus. Bei Einhaltung der gesetzlichen Kennzeichnungspflicht war nur ein Angebot von 98 Stichproben an einem Stand in Ordnung. Also fast alle Eier sind hier älter als ausgewiesen und es ist nicht nachweisbar ob sie tatsächlich vom Bauernhof um die Ecke kommen und ob die Hühner tatsächlich artgerecht gehalten wurden.</p>
<p>Bei Bio-Läden und Bio-Supermärkten gab es immerhin auch noch 35 Prozent zu beanstanden. Zu meiner großen Enttäuschung gab es auch noch in 22 Prozent der klassischen Supermärkte Deklarationsmängel. Am sorgfältigsten kontrollieren offenbar Discounter mit „nur“ 13 Prozent Beanstandungen. Kann natürlich auch am schnellen Umschlag dort liegen.</p>
<p>Wahrscheinlich ist vielen Erzeugern das Stempeln der Eier und den Händlern die nötige Kontrolle einfach zu mühsam. Das Ganze ist aber kein Kavaliersdelikt.</p>
<p>In den EU-Mitgliedstaaten gelten seit Juli 2005 auch für Direktvermarkter auf Wochenmärkten einheitliche Kennzeichnungsregeln zur Herkunft und Haltung von Eiern.</p>
<p>Der Lebensmittelhandel hat es in der Hand. Er sollte noch stärker auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften achten und noch bessere Sortimentspflege betreiben. Viele lieben doch Lebensmittel und andere wollen täglich ein Stückchen besser werden. Da passt Schummelware nicht ins Sortiment.</p>
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		<title>Der &#8220;bessere&#8221; Käufer</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 15:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mihr kauft ein]]></category>
		<category><![CDATA[Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Bioprodukte]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Eier]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Einkaufen muss sich der Kunde heutzutage höchsten moralischen Anforderungen stellen. Dabei geht es nicht selten um weniger als die Rettung dieser unser Welt. Gerade wieder beim Toom. Beim Kauf von Eiern (10er Pack) erntet der Schreiber böse Blicke von der Mitkäuferin. Ja, ich gebe es zu, ich habe &#8220;nur&#8221; Eier aus Bodenhaltung gekauft, Bio-Eier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-562" title="eier" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/eier.jpg" alt="eier" width="150" height="150" />Beim Einkaufen muss sich der Kunde heutzutage höchsten moralischen Anforderungen stellen. Dabei geht es nicht selten um weniger als die Rettung dieser unser Welt. Gerade wieder beim Toom. Beim Kauf von Eiern (10er Pack) erntet der Schreiber böse Blicke von der Mitkäuferin.<span id="more-560"></span> Ja, ich gebe es zu, ich habe &#8220;nur&#8221; Eier aus Bodenhaltung gekauft, Bio-Eier sind mir egal! Denn ich hab’s probiert!! Die schmecken nicht besser, die Bio-Eier. Und die Welt retten sie auch nicht!!!  Und ich bin auch kein Tierschützer!</p>
<p>Die Mitkäuferin schüttelt den Kopf und kann es nicht fassen, wie ich sehenden Auges die Welt ins Verderben stürze. Mir ist die Lust auf ein Omelette heut abend vergangen.</p>
<p>Und ich frage mich: Ist der Bioladen im 10 km entfernten Städtchen mit Produkten aus China, Chile und Ghana nachhaltiger als der Laden um die Ecke mit Produkten aus der Region und vielleicht guten Arbeitsbedingungen, energiesparenden Kühlmöbeln etc.?<br />
In der öffentlichen Meinung wird die Bewertung der Qualität von Lebensmitteln, der Qualität von Supermärkten oder das Image eines Unternehmens aber leider nicht durch klar nachvollziehbare Fakten bestimmt. Der Biomarkt samt Bio-Läden und Bio-Produkten wird von Betreibern und Herstellern nach wie vor idealisiert. Hier wird &#8220;das Bessere&#8221; getan, es besteht ein moralischer Vorsprung gegenüber konventionellen Angeboten. Weil der Bio-Anbieter und der Bio-Hersteller mit seiner Methode, Geld zu verdienen, auch noch die Welt rettet, beansprucht die Branche quasi Generalabsolution. Und das tut selbstverständlich auch der Bio-Käufer, er fühlt sich gegenüber dem Normalkäufer moralisch wertvoller.<br />
Ist er das? Geht es vielleicht auch eine Nummer kleiner?</p>
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