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	<title>lebensmittel praxis blog &#187; Einweg</title>
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	<description>Täglich Neues im Lebensmitteleinzelhandel</description>
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		<title>Mehrweg – Einweg? Wo ist der Unterschied?</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 15:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mihr kauft ein]]></category>
		<category><![CDATA[Einweg]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei mir im Büro steht immer ein Kasten Wasser. Mehrweg seit vielen Jahren, Marke steht auch fest. Ich bin also ein traditioneller Mineralwasser-Marken-Mehrweg-Käufer. Gerade war ich wieder zum  Nachfüllen bei meinem Edekaner. Meine Marke steht für 4,99 Euro plus Pfand (3,30 Euro) bereit. Beim Blick über das Wasserangebot blieb ich automatisch beim Wasserangebot der Edeka [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-486" title="wasser" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2010/01/wasser-150x150.jpg" alt="wasser" width="150" height="150" />Bei mir im Büro steht immer ein Kasten Wasser. Mehrweg seit vielen Jahren, Marke steht auch fest. Ich bin also ein traditioneller Mineralwasser-Marken-Mehrweg-Käufer. Gerade war ich wieder zum  Nachfüllen bei meinem Edekaner. Meine Marke steht für 4,99 Euro plus Pfand (3,30 Euro) bereit. Beim Blick über das Wasserangebot blieb ich automatisch beim Wasserangebot der Edeka Eigenmarke hängen: 1,5 Liter Mineralwasser in der Einwegflasche für 0,19 Euro plus 0,25 Euro Pfand. 19 Cent!!! Das Pfand ist mehr wert als die Ware!<span id="more-485"></span></p>
<p>Wenn ich hier mal umrechne kostet mich der Mehrwegliter  41,6 Cent. Dafür bekomme ich drei Liter in Einweg! Gut, nicht meine Marke – aber der Preis ist ein Wort. Die 25 Cent Pfand auf Einweg bekomme ich ja genauso wieder zurück wie die 3,30 bei Mehrweg. Und das wird doch alles prima entsorgt und wiederverwertet, oder?</p>
<p>Natürlich kenne ich die Diskussion: Mehrwegflaschen aus Glas müssen nur alle 40 oder 50 Umläufe ausgetauscht werden. Auch Mehrweg-PETflaschen werden mehrmals, aber längst nicht so oft wie Glas, wiederbefüllt. Einwegflaschen werden halt nur einmal benutzt und dann zu Parkbänken. Interessierte Kreise rechnen vor, dass ein einziger Mineralwasser-Kasten mit 12 grünen Mehrwegglasflaschen (0,75 Liter), die durchschnittlich 53 Mal wiederbefüllt werden, gut 320 PET-Einwegflaschen (1,5 Liter) ersetzen. Wow!</p>
<p>Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich Einweg kaufe? Wenn mir Glas zu schwer ist? Wenn ich sparen will oder muss?</p>
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		<title>Kampf der Gebinde</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 09:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tduennebacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Industrie]]></category>
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		<description><![CDATA[Welches Gebinde kann die beste CO2-Bilanz aufweisen? 2003 schien die Antwort noch einfach. Eifrige Politiker wollten mit dem Einwegpfand die Mehrweg-Glasflasche retten. Das Ziel wurde verfehlt, außer bei Bier ist die Quote bis heute im freien Fall. Die Plastikflaschen beim Discounter sind für die Kunden bequemer und der Verbraucher gibt nun mal den Ton an. Um die verschiedenen Verpackungsarten auf Herz und Nieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_33" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><img class="size-medium wp-image-33 " src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2009/10/Leichtflasche-PET-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /><p class="wp-caption-text">PET lite 6,6</p></div>
<p>Welches Gebinde kann die beste CO2-Bilanz aufweisen? 2003 schien die Antwort noch einfach. Eifrige Politiker wollten mit dem Einwegpfand die Mehrweg-Glasflasche retten. Das Ziel wurde verfehlt, außer bei Bier ist die Quote bis heute im freien Fall. Die Plastikflaschen beim Discounter sind für die Kunden bequemer und der Verbraucher gibt nun mal den Ton an. Um die verschiedenen Verpackungsarten auf Herz und Nieren zu überprüfen hat das Bundesumweltministerium das Bifa-Institut in Augsburg mit einer Studie beauftragt. Man wolle &#8220;ökologisch vorteilhafte Gebinde&#8221; fördern. <span id="more-32"></span> Jeder denkt dabei zunächst an die gute alte Glasflasche, die immer weniger Menschen kaufen. Aber wird dieses Gebinde seinem nachhaltigen Image überhaupt noch gerecht? Bis die Ergebnisse vorliegen werden die Lobbyisten nicht müde lautstark für die jeweilige Verpackung zu werben. Die Dose sei nach dem Pfand-Schock wieder hip und könne durch dünnere Wände die CO2-Bilanz aufbessern. Karton-Hersteller verweisen auf den hohen Anteil regenerativer Rohstoffe und die Glas-Veteranen wiederhohlen gebetsmühlenartig die Parole nur Mehrweg-Glas sei wirklich umweltschonend. Interessantes gibt es derweil beim PET: Die Krones AG hat eine 0,5-Liter Flasche mit einem Rekordgewicht von nur 6,6 Gramm entwickelt. Die &#8220;PET lite&#8221; kann zwar nur mit stillen, also nicht-karbonisierten Getränken abgefüllt werden. Trotzdem dürfte ein solches Leichtgewicht in Sachen CO2-Bilanz jedes andere Gebinde ausstechen. Es bleibt also spannend, wer den &#8220;Kampf der Gebinde&#8221; für sich entscheidet und wie die Reaktionen der Politik ausfallen werden.</p>
<p style="text-align: center">
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