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	<title>lebensmittel praxis blog &#187; Insolvenz</title>
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		<title>Harte Einschnitte für Karstadt</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 09:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sechs Häuser der ums Überleben kämpfenden Warenhauskette schließen: Es handelt sich um die Häuser in Hamburg, München und Dortmund sowie drei Fachmärkte in Berlin, Braunschweig und Stuttgart, die schon Anfang 2010 schließen. 400 Mitarbeiter sind betroffen. Zur Zeit hat der Konzern 26 500 Mitarbeiter. Das ist allerdings noch nicht das Ende. Weitere elf Warenhäuser von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sechs Häuser der ums Überleben kämpfenden Warenhauskette schließen: Es handelt sich um die Häuser in Hamburg, München und Dortmund sowie drei Fachmärkte in Berlin, Braunschweig und Stuttgart, die schon Anfang 2010 schließen. 400 Mitarbeiter sind betroffen. Zur Zeit hat der Konzern 26 500 Mitarbeiter. Das ist allerdings noch nicht das Ende. Weitere elf Warenhäuser von den 126 Standorten könnten noch dicht machen.. Die Gläubiger billigten einen späteren Verkauf des Unternehmens an einen Investor mit großer Mehrheit. Derzeit gibt es aber noch keine konkreter Interessenten, die genannt werden können. Dem Verkauf einzelner Häuser oder auch einer Gruppe von Häusern erteilte Insolvenzverwalter Görg eine Absage. Das Metro-Angebot zur Übernahme von 60 Häusern wird bisher nicht ernsthaft diskutiert. Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Margret Mönig-Raane hält die Sanierung von Karstadt über das von Görg vorgeschlagene Insolvenz-Planverfahren für machbar. Während also für Karsdt noch gewisse Hoffnung besteht, kommen die Quelle-Gläubiger in Essen zusammen, um das Aus für den insolventen Versandhändler zu besiegeln. Trotz intensiver Suche habe sich kein Investor gefunden, so dass die Liquidation schließlich «unvermeidlich» gewesen sei, heißt es in einem Redemanuskript von Insolvenzverwalter Görg. Von 30 Interessenten hätten vier ein unverbindliches Angebot abgegeben. Zu einem Vertragsabschluss sei jedoch schließlich niemand bereit gewesen. Am Montag hatten die Arcandor-Gläubiger bereits die Abwicklung der Dachgesellschaft beschlossen.</p>
<p>Interessant: <a href="http://nachrichten.rp-online.de/article/wirtschaft/Karstadt-soll-weiterleben/58040">http://nachrichten.rp-online.de/article/wirtschaft/Karstadt-soll-weiterleben/58040</a></p>
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		<title>Daumendrücken für Karstadt</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 09:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmihr</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Klaus Hubert Görg]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute kann man für die Mitarbeiter des insolventen Warenhausunternehmens Karstadt nur die Daumen drücken. Dessen Gläubiger treffen sich nämlich heute in Essen. Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg hat sich zum Ziel gesetzt, das Unternehmen als Ganzes zu erhalten und dazu Sanierungsbeiträge der Betroffenen gefordert. 150 Mio. Euro dürfen die Beschäftigten beisteuern. Ein wichtiger Beitrag, heißt es. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-206 alignleft" title="Neues Bild (23)" src="http://blog.lebensmittelpraxis.de/wp/wp-content/uploads/2009/11/Neues-Bild-23.gif" alt="Neues Bild (23)" width="171" height="50" />Heute kann man für die Mitarbeiter des insolventen Warenhausunternehmens Karstadt nur die Daumen drücken. Dessen Gläubiger treffen sich nämlich heute in Essen. Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg hat sich zum Ziel gesetzt, das Unternehmen als Ganzes zu erhalten und dazu Sanierungsbeiträge der Betroffenen gefordert. 150 Mio. Euro dürfen die Beschäftigten beisteuern. Ein wichtiger Beitrag, heißt es. Ob er ausreicht? Ohnehin ist es ein schaler Witz, dass ausgerechnet die, die wenig bis gar nichts für die Pleite von Arcandor und Karstadt können, jetzt dafür bluten. 28 000 Menschen verzichten und stehen für ihr Unternehmen ein. Das hätte sich sicher mancher auch vom Führungspersonal erwartet.</p>
<p>Und ob Görg sein Ziel erreicht, steht auch in den Sternen. Bei Quelle hat er jedenfalls wenig erreicht. Und bis zu 17 der 126 Waren- und Sporthäuser sollen eh geschlossen werden. Dabei kommt die Sanierung von Karstadt offenbar besser voran als erwartet. Im operativen Geschäft soll es schwarze Zahlen geben. Ein Hoffnungsschimmer.</p>
<p>Die Aktienkurse gehen jedenfalls schon nach oben. Siehe: <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/nach-karstadt-zahlen-arcandor-lockt-die-spekulanten-an;2481125">http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/nach-karstadt-zahlen-arcandor-lockt-die-spekulanten-an;2481125</a></p>
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